Gerry Louisett  "Meine neue Heimat"

 

 

 

hemsHOFKULTURfest 2019 

 

 



Foto: Sabine Kast www.sabine-kast.de

Fotos: Sabine Kast www.sabine-kast.de

Gerry Louisett - ist 1972 in einer ungarischen Familie in Rumänien geboren. Er wuchs in einer grauen, kommunistischen Realität auf. Im Alter von 19 Jahren emigrierte er ohne seine Eltern nach Deutschland. Sein wahres Ziel war es, die Vereinigten Staaten zu erreichen, was für ihn eine Personifizierung der Freiheit bedeutete. Die Liebe zu einer Frau hat ihn jedoch in Deutschland festgehalten. Seitdem lebt er in Mannheim, Esslingen, Heidelberg und Berlin.

 

Nach seinem Abschluss arbeitet er seit 22 Jahren als Grafikdesigner. Nach einer schweren beruflichen und persönlichen Krise im Jahr 2017, als für ihn das Leben an Bedeutung verlor, begann er zu malen. Jeden Tag zu malen war für ihn die einzige Möglichkeit zu überleben.  Einige Werke sind noch  aus seinen extremen Erfahrungen zwischen Himmel und Hölle hervorgegangen.

 

Es ist nicht der Stil, der seine Werke beherrscht, sondern das Motiv; Seine Bilder resultieren aus dem, was in ihm passiert. Er sagt: „Ich suche nicht nach den Motiven, aber die Motive suchen nach mir.“ Er wiederholt auch: „Die Leinwand ist das Fenster zu meiner Seele“. Er sieht oft Fragmente seines Lebens in einem einzigen Bild, und manchmal versteht er den Kontext nicht, aber er denkt: „Es muss eine Verbindung zwischen mir und dem Bild geben, sonst wäre es nicht da“. Er malt digital und in Acryl. Seine Werke sind auf seinem Instagram-Account zu sehen: gerry-louisett oder in seinem Atelier in Mannheim.

 

 

Quelle: www.gerry-louisett.com